Das Perspektiven-Spiel

Teil 1

Denke an eine Person (außerhalb der Familie), die du sehr bewunderst – es kann ein Freund/eine Freundin sein, oder jemand, den du noch nie getroffen hast, oder vielleicht sogar eine historische Figur. Fällt dir jemand ein? . . . Gut! Nun stell dir vor, dass du dieser Mensch bist. Nimm nun, so gut es dir gelingt, seine Perspektive ein. Und dann stelle dir vor, du – als diese Person – stehst dir selbst gegenüber.  Wie ist es, sich selbst aus der Perspektive dieser Person zu sehen?  (Vielleicht stellst du ja fest, dass diese Person zu der du ja „aufschaust“ weil du sie bewunderst, ihrererseits nicht auf dich „herabschaut“). 

Teil 2

Wenn du Kinder hast, nimm nun die Perspektive deines Kindes ein und schaue dich selbst durch die Augen deines Kindes an. Wenn du nun – in der Rolle deines Kindes – (buchstäblich) zu dir aufschaust, wird es sich als ein kleineres Wesen fühlen? Oder wird es sich einfach verbunden fühlen? Oder …? 

Teil 3

Versuche heute einmal die (verschiedenen) Perspektiven der Menschen einzunehmen, mit denen du in Kontakt kommst. Viel Spaß beim Entdecken der vielen Wege, die Welt zu sehen … und sich selbst … und dein Kind! Keine einzige Perspektive ist „die richtige“. Behalte auf deinem Weg durch den Tag die Perspektiven fest, die sich gut für dich anfühlen und lass diejenigen auf deinem Weg liegen, die dies nicht tun.

Und wenn du willst, berichte hier von deinen Erfahrungen!


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